Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung
Schüler mit diesem sonderpädagogischen Förderbedarf zeichnen sich durch originelles und kreatives Verhalten aus. Sie haben Schwierigkeiten sich den Gegebenheiten des Regelschulbetriebs anzupassen und erfahren Einschränkungen im schulischen Lernen und Erleben.
Häufig sind die Schülerinnen und Schüler für schulisches Lernen und Handeln wenig motiviert. Sie sind oft nicht in der Lage, eine durchschnittliche altersgemäße Aufmerksamkeit zu zeigen. Hohe Ablenkbarkeit und kurze Konzentrationsspannen hindern sie an der Entfaltung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit. Sie unternehmen bisweilen hohe Anstrengungen, um im Mittelpunkt zu stehen. Von ihren Bezugspersonen fordern sie ein kaum erfüllbares Maß an ständiger Zuwendung ein. Sie reagieren stark affektiv auf unklare Regeln, persönliche Entwertungen, Über- und Unterforderungen im Leistungsbereich, Strafen ohne Beziehung zur Tat oder auf unbegründete Beschuldigungen. Ohne Unterstützung finden sie meist keinen angemessenen Ausweg aus belastenden Situationen.
Die Schüler können auch ängstlich sein. Sie können unangenehme Situationen meiden, sich abkapseln, in Passivität verharren oder allgemein gehemmt sein.
Handlungsweisen, die als Auffälligkeiten wahrngenommen werden, können sein:
- Verstöße gegen Regeln im Umgang mit Mitschülern oder Lehrern
- Vermeidung oder nicht erbringen von Leistungsanforderungen
- Abweichen von Normen der Klasse oder der Schule
- Verletzung der Pflicht zum Schulbesuch
Im Schuljahr 2026/27 lernen an der Wilhelm-Busch-Schule 134 Schüler und Schülerinnen (20 davon Mädchen).
Stand 16.09.2026



